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Donnerstag, 22. November 2018

Vor Ort - Einblicke in die Freiwilligenarbeit

Ihr Lieben,
es ist jetzt einige Zeit her und mit ein bisschen Abstand würde ich euch gerne von meiner Zeit in einem Geflüchteten-Camp in Griechenland mit Taten statt Warten berichten. Kurz zu mir, ich bin Mitte zwanzig, habe mich in meinem Jurastudium auf das Migrationsrecht spezialisiert und beschlossen, dieses Jahr ein zweites Mal als Freiwillige nach Griechenland zu fahren.

Anfang September bin ich in Griechenland angekommen. Dort bin ich zu unserer befreundeten Organisation foodKIND dazugestoßen, welche das ganze Jahr über in Griechenland humanitäre Hilfe leistet. Derzeit ist foodKIND in der Nähe von Athen ansässig. Sie versorgen dort zwei Geflüchteten-Camps mit einem warmen Mittagessen, das gemeinsam mit den Geflüchteten zubereitet wird, und gestalten ein Programm für die Kinder.

Ich selbst war zuvor noch nie in einem offiziellen Camp. Bei der letzten Fahrt haben wir die Geflüchteten direkt an der Fluchtroute unterstützt. Und auch die zweieinhalb Wochen vor Ort haben gerade einmal für einen ersten Eindruck gereicht. Dennoch möchte ich euch ein paar Erlebnisse schildern und von ein paar Fragen erzählen, die sich mir gestellt haben. Gerade wenn ihr überlegt, ähnliches zu unternehmen, kann dieser Bericht vielleicht hilfreich sein.

Das Camp, in dem ich mitarbeitete, beherbergt zur Zeit ca. 600 Menschen. Nach den Regeln der Camp-Leitung von IOM, eine große zwischenstaatliche Organisation, durfte man nicht in die Unterkünfte selbst. Außer den Schlafgelegenheiten ist in dem Camp nicht viel vorhanden. Es gibt ein kleines Schulgebäude in einem bedauerlichen Zustand, in dem vor langer Zeit mal Unterricht angeboten wurde. Daneben ist ein kleiner Spielplatz, welcher in Deutschland zwecks Sicherheitsbedenken schon längst geschlossen worden wäre. Das Highlight an moderner Ausstattung sind geschätzt 40 Minibacköfen inklusive Herdplatten, mit denen die Bewohner kochen können.

Als Teil einer Hilfsorganisation vor Ort bekam ich vor Ort die Möglichkeit mitzugestalten. Wer immer eine Idee und Muße zur Umsetzung hatte, konnte nach Absprache mit der Camp-Leitung loslegen. In der Zeit, in der ich da war, versuchten wir, einen kleinen Garten herzurichten, wir bauten einen Sandkasten und kurze Zeit nach meiner Abreise wurde für die Kinder mit Spraydosen ein dauerhaftes Hüpfspiel auf den Boden gemalt – ja, es sind Kleinigkeiten, aber sie machen das Bild, das sich bot, etwas bunter.

Kernaufgabe war allerdings das mittägliche Kochen. In einem uralten Postauto transportierten wir morgens gegen 10 Uhr die Kochutensilien ins Camp und bauten die Kochstelle auf. Die Idee war, mit den Geflüchteten gemeinsam zu kochen und diese auch zur ermuntern, eigene Rezepte mitzubringen und die Leitung beim Kochen zu übernehmen. Die Umsetzung klappte gut. Neben den erwachsenen Helfern sah man sich allerdings auch regelmäßig von zahlreichen Kindern umgeben, die unbedingt mithelfen wollten. Diese auf den Nachmittag zu vertrösten, an dem das Kinderprogramm geplant war, war nicht immer leicht.

Bis das Mittagessen zubereitet und verteilt war, war meist 15 Uhr. Während der Zeit im Camp stieß ich bald auf die Frage, wie ich mich eigentlich richtig verhalte. Was darf ich und was lass ich lieber bleiben. Wenn man sich die offiziellen Verhaltensregeln von Hilfsorganisationen durchliest, stößt man immer auf ähnliche Aussagen: „Behandele alle Geflüchteten gleich und favorisiere keinen“; „Baue keine persönliche Bindung auf“. Was das im Einzelfall bedeutet, fand ich teilweise schwer zu bestimmen. Während des Kochens hat man beispielsweise viel Zeit für Gespräche. Nur wenige der Bewohner können allerdings Englisch, sodass ein engerer Kontakt nur zu einer kleinen Gruppe an Menschen entsteht. Ist das bereits ein Favorisieren Einzelner, das Spannungen im Camp verursacht? Oder beginnt das erst, wenn man den Wenigen dann eine Extra Portion Essen, Infos oder Materielles weitergibt? Bei einer anderen Gelegenheit brachte ich einer jungen Frau deutsche Vokabeln bei. War das okay? Man könnte sagen, ich hätte eher Deutschunterricht organisieren müssen, zu dem alle Zugang haben. Damit läge keine Bevorzugung vor. Wenn dies aber im Moment nicht umsetzbar ist, helfe ich dann der Einzelperson auch nicht? Ich habe mich dazu entschlossen, lieber einer Person zu helfen, als gar keiner. Ob das richtig ist, weiß ich nicht.

An den Nachmittagen gestalteten wir für die Kinder des Camps ein buntes Bastel-, Mal- und Sportprogramm, bei dem immer ca. 30 Kinder im Alter zwischen zwei und fünfzehn Jahren anwesend waren. Wir bastelten Papierflieger und Traumfänger, bemalten Tiermasken, sprangen Seil und spielten Dosenwerfen.

Hier ein Beispiel, wie ein guter Tag ablief:
Wir kamen an und hatten ca. 90 Tiermasken im Vorhinein aus Papier ausgeschnitten, Löcher hineingebohrt und elastisches Band dabei. Die Kinder waren kontaktfreudig, sie kämpften gerne darum, wer einen beispielsweise an der Hand halten durfte. Die Kinder durften sich Masken aussuchen und bemalen. Da wir anfangs große Materialverluste hinnehmen mussten, bekam jedes Kind nur einen Stift, den es bei Bedarf gegen eine andere Farbe austauschen durfte. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit klappte das gut. Die Kinder verschwanden nach und nach mit teils mehreren bunt bemalten, schönen Tiermasken.

Ein Beispiel, wie ein Chaos-Tag verlief:
Wir hatten uns für den Sporttag verschiedene Spiele ausgedacht: Dosenwerfen, Ringe werfen, Bowling. Unsere Spielgeräte stellten wir im Voraus kostengünstig selbst her. Wir recycelten alles Mögliche aus der Küche, wir sammelten Muscheln, Stöcke und Sand aus der Natur oder fragten bei Cafés nach, ob sie Flaschendeckel oder Ähnliches für uns sammeln könnten.
Als wir nun unsere verschiedenen Stationen aufbauten, bemerkten wir, dass der größte Spaß der Kinder an diesem Tag war, unsere Pläne zu durchkreuzen. Unsere mühsam aus Luftballons und Sand gebastelten Bälle wurden auseinandergenommen und mit den Dosen vom Dosenwerfen sind die Kinder davongerannt.
Wir Helfer waren eben auch keine Pädagogen und wussten nicht immer, was die beste Herangehensweise war. Es war ein Ausprobieren, ein langsames etablieren von Regeln und ein herausfinden, welche Spiele funktionieren und welche eben nicht.

Zur Zeit der Abreise am späten Nachmittag waren wir noch von vielen Kindern umgeben, die das Kinderprogramm wahrgenommen hatten. Diese begeisterten sich schnell für das Trittbrett an unserem Transporter, auf das sich einige gleichzeitig stellen konnten. Vom Zeitpunkt dieser Entdeckung an verzögerte sich unsere Abreise erheblich.
Ich kann kein Arabisch, kein Farsi oder eine der anderen Sprachen, die von den Kindern im Camp gesprochen wurden. Mein schnell erlerntes 'Yalla', was so viel heißt wie 'los, vorwärts', mit dem wir die Kinder zum Verlassen des Trittbretts auffordern wollten, wurde von diesen leicht ignoriert.
Bis zu meiner Abreise hatten die Kinder definitiv die Oberhand. Es dauerte zunehmend länger, das Camp zu verlassen. Ich bin gespannt, inwiefern sich das noch ändert.

Zweieinhalb Wochen war ich insgesamt vor Ort. Als ich meine Reise geplant habe, dachte ich, das ist lange. Vor Ort erschien es mir als sehr kurz. Unser Team bestand aus Freiwilligen aus verschiedensten Regionen der Welt und es war schön, in diesem bunten Team zu arbeiten.

Wenn ihr euch vorstellen könnt, mit Geflüchteten zu kochen oder ein Kinderprogramm auf die Beine zu stellen, habt ihr jederzeit die Möglichkeit dazu. Wendet euch an Taten statt Warten oder foodKIND und ihr könnt am gleichen Einsatzort helfen. Je nachdem in welchem Camp ihr arbeitet, können sich eure Erfahrungen schon wesentlich unterscheiden. Es gibt gut geführte Camps mit Schulen, Umsonstläden, Sport- und Kulurveranstaltungen und es gibt Camps, wie auf der Insel Lesbos, in denen immer noch ein fortwährender Ausnahmezustand herrscht. Wie auch eure Erlebnisse sind, ihr könnt auf jeden Fall darüber berichten.

Bis dahin,
Iris

Donnerstag, 9. August 2018

Unser nächster Einsatz rückt näher...

Unsere nächste Fahrt nach Griechenland steht im September an und bei den Gedanken daran, was so auf uns zukommen wird, erinnern wir uns auch schon mal an bisher Erlebtes. 

  Unsere Arbeit war und ist immer noch geprägt von der Zusammenarbeit mit engagierten Menschen. So haben wir bei unserem letzten Einsatz in Patras auch Lore und Felix kennengelernt. Während wir uns um die Bereitstellung von Nahrungsmitteln gekümmert haben, haben die beiden für DocMobile medizinische Erstversorgung geleistet. Sie haben einen Bericht verfasst, den wir euch nicht vorenthalten möchten:


 "Wir, Lore und Felix, waren im April/Mai für DocMobile in Patras. DocMobile ist eine Organisation, die versucht in Patras, aber auch in Athen, Thessaloniki und auf Lesbos eine medizinische Grundversorgung für Menschen bereitzustellen, die sonst keine hätten. Unser Team in Patras bestand aus vier bis fünf Freiwilligen aus Kanada, Frankreich, Belgien, England und Deutschland. DocMobile hat in Patras einen Ambulanzwagen und ein Medikamentenlager für die Grund- und Akutversorgung der geflüchteten Menschen. 

In Patras harrten im April ca. 700 geflüchtete Personen in Zelten aus. In verlassenen Fabrikhallen in der Nähe des Hafens, lebten sie unter widrigsten Bedingungen und hofften auf die Chance auf eine Fähre nach Italien zu gelangen. Dabei kam es immer wieder zu schweren Verletzungen und systemischen Misshandlungen. Durch Illegalisierung und der daraus folgenden Kriminalisierung von geflüchteten Personen, ist in Patras ein völlig rechtsfreier Raum entstanden.
Deshalb bestand unsere Arbeit in Patras nicht nur in der Akutversorgung von Wunden, Schnitten und Infektionen, sondern immer wieder auch in der Behandlung von Stockschlägen, verdrehten Handgelenken, Hundebissen und anderen Gewalteinwirkungen von außen. Von den traumatisierenden psychosozialen Folgen von Gewalt, bzw. ihrer stetigen Replikation ganz zu schweigen.
 

Viele Verletzungen wurden von der Hafenpolizei zugefügt. Besonders in Erinnerung wird uns ein 17-jähriger Junge bleiben, der nach massiver Drangsalierung durch die Polizei, völlig entkräftet und dehydriert, das Bewusstsein verlor. Später stellte sich heraus, dass seine Arme gebrochen waren. 

An manchen Tagen hat unser kleines Team über 100 Patienten versorgt. An solchen Tagen waren auch wir am Ende unserer Kräfte. Im Angesicht der Willkür und Skrupellosigkeit, dem fehlenden Respekt vor dem Leben und der Gesundheit anderer Menschen, fällt es uns schwer, die Situation der Geflüchteten in Patras aus einer rein medizinischen Sicht zu beschreiben. 

Trotz alledem werden uns auch viele schöne Momente in Patras in Erinnerung bleiben. Die Dankbarkeit für unsere Arbeit, selbst wenn wir nur ein Pflaster geklebt oder in Ruhe zugehört haben, die vielen interessanten Gespräche und die Freundschaften, die wir schlossen. Unser höchster Respekt gilt den Menschen, die auch unter den härtesten Bedingungen ihre Hoffnung nicht verlieren und natürlich allen AktivistInnen in Patras, die sich der zur Normalität gewordenen Inhumanität und der völlig absurden europäische Migrationspolitik entgegenstellen!

An dieser Stelle ein fettes Dankeschön für eure Unterstützung und Spenden, für die gesammelte Kleidung und den Support am Telefon! 

Felix + Lore"

Wenn Ihr die Arbeit von DocMobile unterstützen möchtet, könnt ihr das bei PayPal tun oder per Überweisung an die IBAN: DE82 2585 0110 0230 3744 64.

Auch wir von Taten statt Warten sammeln wieder Spenden für unsere nächste Griechenlandfahrt. Diesmal ist unser Einsatzort Dilesi, Griechenland. Wir arbeiten wieder mit unserem Partner FoodKIND zusammen, und werden unsere gesammelten Spenden ausschließlich dafür einsetzen, die Camps Oinofyta und Malakas mit Essen zu versorgen. Ihr könnt euch also sicher sein, dass euer Geld nicht in Organisationsstrukturen verloren geht, sondern direkt den Geflüchteten zu Gute kommt! Bei uns könnt ihr über die Crowdfunding-Seite spenden oder an die IBAN: DE77 8005 3762 1894 0741 02.


Mittwoch, 23. Mai 2018

Wieder einmal in Griechenland…

Es ist mitunter erstaunlich, wie schnell sich Dinge verändern können. Am 1. März 2018 fuhren wir über „Taten statt Warten“ nach Patras in Griechenland, um dort die NGO FoodKIND bei der Arbeit in Geflüchteten-Camps zu unterstützen. Wenn man dabei von Camps spricht, dann ist das noch eine Beschönigung für die damaligen Zustände.

Insgesamt wohnten circa 600 Menschen unter katastrophalen humanitären Bedingungen in verlassenen Fabriken entlang der Hafenanlagen. Das waren fast vier Mal so viele Personen, wie zu unserer ersten Fahrt im April 2017. Tagtäglich versuchten sie, die Fähren nach Italien zu erreichen, um von dort ihren Weg in ein neues Leben zu wagen.

Was die Menschen in Patras vorfanden, war jedoch Hoffnungslosigkeit und die ständige Furcht, bei ihren unzähligen Fluchtversuchen von der gewaltbereiten Hafenpolizei erwischt zu werden. Dabei galten für die Hafenpolizisten von Patras scheinbar keine Regeln. Sie schreckten vor nichts zurück – sie nahmen den Geflüchteten ihr Geld ab, zerschnitten ihnen die Schuhe und fügten ihnen auch Verletzungen zu.

Die meisten Menschen kamen aus Krisen- und Kriegsgebieten in Afghanistan und Pakistan, einige wenige aus dem Maghreb. FoodKind versuchte, die drei leerstehenden Fabriken täglich mehrmals anzusteuern, um alle mit mindestens zwei Mahlzeiten zu versorgen. Dabei kooperierten wir mit dem medizinischen Personal von DocMobile, welches sich der medizinischen Erstversorgung der Menschen verschrieben hat. Beide Organisationen waren substanziell auf Spenden angewiesen und auf Menschen, die ihre Arbeitskraft für eine bestimmte Zeit mit einbringen konnten.

Wir von Taten statt Warten konnten im Vorfeld dank Eurer Hilfe Spenden sammeln und zwei Wocheneinkäufe für insgesamt 1100€ finanzieren. Darüber hinaus reichte das Geld noch für 30 Paar Schuhe im Wert von 300€. Diese wurden nach und nach an diejenigen Menschen herausgegeben, deren eigene abgetragen oder zerschnitten wurden. Gleichzeitig konnten wir über 17 Tage lang FoodKIND bei ihrer unverzichtbaren Arbeit mit unserer Tatkraft unterstützen und somit einen weiteren kleinen persönlichen Beitrag leisten.

An dieser Stelle möchten wir uns bei allen Spendern von ganzem Herzen bedanken!

In der letzten Woche überkam uns dann die Nachricht, dass all das, was wir dort vorgefunden hatten bereits wieder Geschichte zu sein scheint. Wie Medien und die Personen vor Ort uns berichteten, hat die Polizei die Fabrikgebäude geräumt, die Geflüchteten dort in Gewahrsam genommen und in „offizielle“ Camps in der Nähe von Thessaloniki gebracht. Wie lange sie dort bleiben werden und unter welchen Umständen, ist unklar.

Zuvor war es zu Auseinandersetzungen zwischen den in den Fabriken lebenden Menschen gekommen, wobei ein 17-Jähriger ums Leben kam (Hier nachzulesen). Zwei Tage nach unserer Abreise sei bereits ein 16-Jähriger von einem Polizeiauto überfahren worden.

Falls Ihr weiteres über die Situation in Patras erfahren wollt, bietet die Doku „Flucht unter dem LKW“ von ZDF Zoom einen tiefen Einblick in die Situation der Geflüchteten vor Ort. Zusätzlich liefert der Artikel „Sueñan con subirse a un ferry rumbo a Italia“ mit dem beigefügten Video einen authentischen Beitrag für Euronews.

Wenn Euch die Arbeit von Taten statt Warten gefällt, schreibt uns einfach an und schaut mal bei unseren zweiwöchentlichen Treffen vorbei. Wem es an Zeit mangelt, kann auch Spenden. Ihr könnt sicher sein, dass das Geld direkt den Geflüchteten in Griechenland zu Gute kommt!


Mittwoch, 3. Januar 2018

Go Go Go

Ein gutes, neues Jahr von uns an euch.


Ansonsten ein Update über das was kommt:


Fahrt nach Griechenland

Wir planen unsere nächste Fahrt nach Griechenland. Diese wird, wie es aussieht, Mitte März diesen Jahres stattfinden und bisher sind drei Leute im Begriff rüber zu fliegen. 
Der Aufenthalt wird wieder in Kooperation mit FoodKIND stattfinden, die dringend Hilfe benötigen um ihren Standard im Süden von Griechenland weiterhin halten zu können. Leider mussten sie bereits ihre Zweigstelle in Thessaloniki schließen, aufgrund von mangelnder Spendenbereitschaft.
Wenn sich von Euch noch jemand anschließen mag, dann kommt doch am nächsten Montag, 08.01.2018, zum nächsten Treffen. Da dieses in einer privaten Wohnung stattfindet bitten wir euch zwecks Adresse einfach eine kurze Nachricht an uns zu schreiben - hier oder hier

Infoveranstaltungen

Ansonsten ist gerade eine Informationsveranstaltung über die Lage an verschiedenen Standorten in Griechenland in Planung. Diese wird voraussichtlich im Peißnitzhaus Ende Januar stattfinden. 
Wir finden es unheimlich wichtig, dass wir unser Wissen weiter geben und darüber Informieren, wie es den Geflüchteten Vorort geht, woran es mangelt und wie die Perspektiven sind. 
Spread the Word und kommt fleißig, wenn es soweit ist.

Abgesehen davon haben wir uns angeschlossen bei einer Erstinformationsveranstaltung für Geflüchtete in Halberstadt mitzuwirken. Dabei werden die Geflüchteten über Verfahren und Rechte aufgeklärt.
Dafür werden noch Übersetzer gesucht für die Sprachen
Arabisch, Türkisch, Kurdisch, Somali, Hindi/Urdu, Pashtu, Serbisch/Russisch. 
Meldet euch gerne bei uns, wenn ihr eine der Sprachen sprecht und bei der Übersetzung des Infotexts für die Geflüchteten helfen könnt, und/oder auch bei der Vorstellung dessen am 27.02.18.
Auch wer nicht Übersetzen kann, kann Vorort bei Essen, Kinderbetreuung und diversen anderen Punkten helfen. Wir freuen uns über jede Mithilfe, das wird ein großes Event. Get connected.

Grenzenlose Wärme

Zu guter Letzt möchten wir euch noch auf den Blog von Grenzenlose Wärme aufmerksam machen, die sich gerade zur Zeit in Griechenland befinden und alle Hände voll zutun haben. Der Mediale Informationsschwall ist zwar abgeebbt, die Hilfsbedürftigkeit der Menschen in Griechenland hat sich allerdings nicht verringert. Lest hier wie es derzeit in Thessaloniki aussieht.

Over and Out. Danke fürs Lesen.

Ps: Wer Mediengestalter ist, oder gut mit Social Networks, Bloggestaltung und dem ganzen HTML Kram umgehen kann und uns unter die Arme greifen will, ist auch höchst willkommen. 


Dienstag, 25. Juli 2017

Update!

Ihr Lieben,
Wir melden uns aus einem Berg von Veranstaltungen, Prüfungen und Orgakram zurück im Ring.
Hier geht’s direkt zu dem was ansteht.
Jetzt kommt erst einmal die Zusammenfassung dessen, was war:

Crowdfunding

Als aller erstes möchten wir an dieser Stelle voller Stolz nochmals verkünden, dass unsere Crowdfunding-Seite online ist. Bitte teilt diese, informiert und spendet, damit wir unser Ziel erreichen und die Situation in Griechenland für einige Menschen dort etwas besser machen können.
Den Link findet ihr auch hier.


Vakuum Festival in Magdeburg am 02. Juli 2017


Beim Vakuum Festival in Magdeburg wurde uns großartigerweise die Möglichkeit gegeben, allen Interessierten von unseren Erlebnissen in Griechenland, der dortigen Situation und unserer Arbeit zu erzählen. Für uns stellen sich solche Möglichkeiten, zu berichten, immer als großer Schatz dar. Danke an die Veranstalter des Festivals, an Iris, Lars und Thilo von Taten statt Warten und an alle Interessierten und Zuhörer!




Campusfest der philosophischen Fakultät am 05. Juli 2017

Beim Campusfest am Steintor standen wir ebenfalls mit Informationen und Kuchen für euch bereit. Dabei haben sich tolle Gespräche entwickelt und die Stimmung war klasse. Durch eure Kuchenspenden habt ihr wieder ein kleines Stück Mehrwert für die Geflüchteten in Griechenland gebracht. Danke dafür.
Ebenfalls Kuchen konntet ihr beim Sportfest für Jedermensch auf dem Unisportplatz am 08. Juli 2017 bekommen. Leider hat das Wetter dort nicht so richtig mitgespielt.

Griechenlandfahrt

Abgesehen von unseren lokalen Events sind zur Zeit zwei von unserem Team wieder in Griechenland, um dort bei einem universitären Projekt ebenfalls Hilfe für Geflüchtete, im Sinne von Bildung, zu leisten. Das ist für uns als Taten statt Warten nützlich, da wir dadurch mit aktuellen Informationen über die Lage vor Ort in Griechenland aus erster Hand versorgt werden.

Wir als Team haben uns gegen eine zweite Fahrt im Sommer 2017 entschieden, weil einerseits die Reisekosten immens hoch gewesen wären und andererseits in den Sommermonaten schon sehr viele Freiwillige in Griechenland Hilfe leisten. Eine nächste Fahrt planen wir für Ende des Jahres oder den Beginn des nächsten. Willst du mitfahren, dann melde dich gerne bei uns! Am einfachsten sind wir über Facebook oder Email erreichbar.

Vorstandswechsel


Wir haben eine kleine Fluktuation in unserem Vorstand gehabt, die wir euch nicht vorenthalten wollen: 
Marco ist als Vorsitzender zurückgetreten, weil ihm momentan die Zeit fehlt. Deshalb besteht unser neuer Vorstand nun aus einem Dreiergespann aus Frauen. Fiona als Schatzmeisterin ist geblieben, Sina ist neue Vizevorsitzende und Hannah hat den Vorsitz übernommen. Und damit ihr die Gesichter nicht vergesst haben wir ein pitschnasses, sehr müdes Foto nach der Sitzung für euch gemacht. 😝

Von links nach rechts: Fiona, Hannah, Sina.



Was ansteht:


Soli Party - Tanzen statt Warten

Am 28. Oktober 2017 findet unsere nächste Soliparty im LaBim statt. Mit großer Vorfreude können wir verkünden, dass ihr dort den Film Raving Iran ansehen könnt. Außerdem könnt ihr euch auf tolle DJs und ne super Stimmung gefasst machen. Mehr Details werdet ihr bald auf unserer Facebook-Seite erfahren. Ihr könnt gespannt sein.

Mitglieder

Wir sind nach wie vor auf der Suche nach kreativen, engagierten oder auch einfach nur neugierigen neuen Köpfen. Wir freuen uns über jedes neue Gesicht bei unseren Treffen. Zur Zeit befinden wir uns in einer kleinen Sommerpause, da kaum jemand von uns in Halle ist; unsere Türen stehen dennoch immer offen für euch. Bitte schreibt uns oder kommt zu einem der nächsten Treffen, die wir auf Facebook veröffentlichen werden.
Als junger Verein leben wir von neuen Ideen und vielen Menschen, die ein bisschen Zeit und Mühe in das Projekt stecken, damit wir wachsen können.

Danke fürs Lesen, Spenden und Teilen.
Wir werden euch jetzt wieder regelmäßig mit Infos versorgen. Bleibt also dran. Aboniert uns und verpasst nichts - and keep updated. =)

Geschrieben von: Hannah

Mittwoch, 21. Juni 2017

Endlich! Unser neues Vereinskonto

Nach einigem Hin und Her ist es nun endlich so weit: Unser neues Vereinskonto ist eröffnet!

Es wird unter anderem auch für unser Crowd-Funding-Projekt benötigt - jetzt steht alles bereit und die nächsten Pläne können geschmiedet werden!
Ab sofort können wieder Spenden entgegengenommen werden; über das Crowd-Funding oder auch per Überweisung direkt auf das Konto:

Taten statt Warten
DE77 8005 3762 1894 0741 02
Verwendungszweck: Spende, Name 

(Falls eine Spendenquittung benötigt wird, bitte die Anschrift oder uns direkt über unsere Mail kontaktieren.)

Ein riesiges Dankeschön an alle unsere Unterstützer!

Montag, 19. Juni 2017

Ein Blick in den Alltag der Geflüchteten

An unserem zweiten Einsatzort im Süden Griechenlands hat sich unsere Arbeit auf zwei Fabrikhallen konzentriert. Derzeit leben dort verteilt auf die zwei Gebäude ungefähr 150 Geflüchtete, die meisten von ihnen sind aus Afghanistan, Pakistan und dem Iran.

Das Leben, welches die Männer in den Fabriken führen, ist unfassbar. Sie schlafen dort in kleinen Zelten oder auf dem blanken Holzboden. Die hygienischen Bedingungen sind katastrophal. Überall liegen Müllberge, welche ersichtlich machen, dass die Fabriken seit Jahren Zwischenstopp für viele Menschen auf der Flucht sind. Sie hausen dort inmitten alter, rostiger Maschinen, viele Teile der Fabriken sind zerfallen, alles ist offen, ehemals vorhandene Scheiben sind zerbrochen. Es ist kein Wunder, dass sich Krankheiten schnell ausbreiten. Die Organisation FoodKIND, welche wir vor Ort unterstützt haben, hat daher bei den Essensauslieferungen auch versucht, eine medizinische Versorgung zu leisten. Die Freiwilligen haben Wunden gereinigt und behandelt, Schmerzmittel, sowie andere Medikamente verteilt. Doch bei gewissen gesundheitlichen Problemen ist einfach ein Arzt nötig. An unserem vorletzten Tag dort ist ein Team freiwilliger Ärzte und Krankenschwestern mit uns zu den Fabriken gekommen, um die Geflüchteten mit Beschwerden zu untersuchen und so gut wie möglich zu behandeln. Auch sie haben hauptsächlich Schmerzgels und Tabletten verteilt. Einige hatten aufgrund der Folter durch die Taliban oder durch Schläge der Polizei schlimme Verletzungen am ganzen Körper. Andere haben unter Magenproblemen oder Krätze gelitten. Das Risiko der Ansteckung ist unter den dortigen Lebensbedingungen natürlich besonders hoch. Die Ärzte haben daher eine umgehende Behandlung der Männer angeordnet, die sich mit Krätze infiziert hatten. Dazu waren neben der Salbe auch neue Kleidung und Schlafsachen nötig. Diese konnten von FoodKIND gestellt werden und auch wir nutzen einen geringen Teil unserer gesammelten Spenden, um neue Kleidung zu kaufen. 


Die Geflüchteten in den Fabriken haben versucht, sich das Nötigste irgendwie einzurichten. So gibt es eine Stelle, an der sich alle waschen, rasieren und sich die Zähne putzen können. Gibt es gespendete Hygieneartikel, so werden sie an die Menschen verteilt- meist sind es Zahnbürsten, Zahnpasta, Rasierer und Duschgel.

Die Stromversorgung in den Fabriken ist sehr schwierig; in der einen Fabrik gibt es immerhin eine kleine Lampe. Ihre Handys laden die Geflüchteten an provisorischen Multi-Steckdosen. Wie wichtig diese sind, kann man sich gut vorstellen- sind sie doch die einzige Möglichkeit für die Menschen, Kontakt zur Familie zu halten. Auch wir haben schnell gemerkt, wie wichtig soziale Kontakte und Gespräche sind. Da einige der Männer perfekt Englisch, zwei von ihnen sogar Deutsch sprechen konnten, hatten wir die Möglichkeit, uns mit ihnen auszutauschen. Es hat uns erstaunt, wie viel die Menschen bereit waren, von ihren Erlebnissen und Gefühlen preiszugeben. Vieles von dem, was wir hörten, war einfach nur schockierend. Sie berichteten von Willkür, Verfolgung und Folter in ihren Heimatländern. Einige von ihnen haben bereits mehrere Jahre in England oder Deutschland gelebt, haben dort gearbeitet und wurden aus verschiedensten Gründen zurückgeschickt oder durften nicht wieder einreisen.


Letztlich ist die Situation für die Männer in den Fabriken schwer auszuhalten. Wir konnten daran nur wenig ändern- unser Beitrag musste sich im Grunde auf die Essensvergabe und einige Sachspenden beschränken. Wir wollen jedoch wiederkommen. Wir haben die Situation wahrgenommen und erkannt, das etwas daran geändert werden muss. Unsere Hilfe wird also weitergehen – wir werden hier in Halle wieder Spendenaktionen starten und Geld sammeln. Wir werden Aufmerksamkeit für das Thema schaffen und wieder nach Griechenland reisen.

Seitdem wir wieder in Deutschland angekommen sind, hat sich unsere Gruppe wieder zu regelmäßigen Treffen zusammengefunden. Wir haben unseren Leuten, die hier geblieben sind, von den Erlebnissen erzählt und uns ausgetauscht, wie uns das Gesehene und Erlebte bewegt hat. So etwas ist wichtig, denn es fällt uns allen etwas schwer, nach den Erlebnissen in Griechenland wieder in den Alltag einzutauchen. Das Wissen, dass wir hier in Halle aktiv bleiben und uns weiter mit der Thematik beschäftigen, hilft. Ihr werdet also bald wieder von uns hören, live oder wenn wir hier auf dem Blog über unsere Aktivitäten berichten!

geschrieben von: Iris

Sonntag, 14. Mai 2017

#3&4 Fußball und Kochen

An unserem dritten Arbeitstag in Thessaloniki beschlossen wir, unsere Gruppe zu teilen.
Marco fuhr zur SoulFood Kitchen, um dort mit anderen Freiwilligen Essen für obdachlose Geflüchtete zuzubereiten und auszuliefern.

Der Rest unseres Teams war für ein Großevent im Herzen von Thessaloniki angefragt worden. Dabei handelte es sich um eine Art Festival, für das die Menschen aus vielen umliegenden Flüchtlingscamps mit Bussen zu der Location gebracht wurden: Das Family-Football Event stand im Rahmen des Fußballspiels Barcelona gegen Madrid, welches am späteren Abend live auf Großleinwand zu sehen war.

Unsere Aufgabe an diesem Tag bestand darin, an unterschiedlichsten Ständen auszuhelfen. Während Hannah und Iris den (meist) syrischen Kindern ein Lächeln entlockten, indem sie mit Schminke Schmetterlinge, Spiderman oder Herzchen auf ihre Gesichter zauberten, betreuten Sarah und Nouri die Hüpfburg, damit sich keines der Kinder verletzte. Auch am Women-Safeplace Zelt wurden Schichten von unserem Team übernommen.

Im Großen und Ganzen war es ein Tag, an dem wir als Helfer das Gefühl hatten, für die Geflüchteten eine willkommene und gern angenommene Abwechslung geschaffen zu haben; mit Musik,Tanz und Kicker, Clownshows für die Kinder, der Möglichkeit sich an einer Wand künstlerisch zu verewigen, Essen und Trinken, sowie sportlicher Aktivität.

Der vierte Tag in Thessaloniki nahm uns wieder als Team im Ganzen in Beschlag. Einige von uns starteten bereits am Morgen mit ihrer Arbeit in der SoulFood Kitchen, während der Rest im angrenzenden Warehouse wieder Sachen sortierte und Pakete für Flüchtlingsfamilien packte. Gegen Nachmittag bereiteten wir dann alle das Essen für den Abend vor und halfen, es noch zu verpacken. Insgesamt konnten 130 Portionen Essen in Thessaloniki verteilt werden.

Natürlich haben wir für euch alles bebildert.  Für noch mehr kleine Impressionen könnt ihr auch gerne auf unserer Facebook-Seite vorbeischauen.



Samstag, 22. April 2017

Thessaloniki: Endlich angekommen!

Es ist soweit: Nach mehreren Monaten Vorbereitung, zahlreichen Treffen und einigen (teils stundenlangen) Diskussionen, einer erfolgreich angelaufen Crowdfunding-Kampagne, vielen tollen Spendenaktionen und zwei Stunden Flug später sind wir endlich in Thessaloniki angekommen.
Los ging es früh am Morgen, wir machten uns gegen 6 Uhr vom Marktplatz in Halle aus auf den Weg nach Berlin. Gleich so früh am Morgen gab es den ersten Schock, denn leider war Nouri nicht so ganz pünktlich, was uns in leichte Panik versetzte. Trotz des kleinen Umwegs, den wir so fahren mussten, kamen wir überpünktlich in Berlin an und waren rechtzeitig am Flughafen Berlin-Schönefeld, wo wir dann in aller Ruhe unser Gepäck abgaben und gespannt darauf warteten, ins Flugzeug zu steigen.
Nach mehr als einer Stunde des Wartens ging es dann los, ab nach Thessaloniki!
Vom Flug selber bekamen wir kaum etwas mit, da wir so müde waren und fast alle von uns die meiste Zeit schliefen. 
 
In Thessaloniki angekommen, machte sich ein Teil der Gruppe zunächst auf, um unseren Leihwagen – einen kleinen, aber feinen Nissan Micra – abzuholen.
Wir anderen warteten derweil auf James Clarke, Mitglied des englischen Baukollektivs „Respond“, in dessen Wohnung wir während unseres Aufenthalts in Thessaloniki kostenfrei wohnen konnten.
Alles zog sich etwas hin, und letztlich holte uns nicht James, sondern seine Freunde Marta und Giovanni ab. Obendrein gab es auch noch eine Adressverwechslung, denn leider gibt es in Thessaloniki zahlreiche Straßennamen mehrfach, sodass man schon mal zu einer falschen Adresse am anderen Ende der Stadt fährt – was der Teil der Gruppe, der mit dem Mietwagen fuhr, dann auch tat. Das hat uns aber nicht aus der Bahn gebracht, denn das ist Griechenland und wir werden und müssen uns dran gewöhnen, dass nicht alles immer glatt läuft.
Am frühen Abend kamen wir dann bei James an, in dessen Wohnung wir sogleich andere Freiwillige aus verschiedenen Ländern trafen, die uns von ihren Tätigkeiten bericheteten. Dazu jedoch später mehr.
Am Abend machten wir dann nicht mehr viel, abgesehen von einem Spaziergang zu ein paar stillgelegten Gleisen, wo wir es uns auf Dächern ausrangierter Züge gemütlich machten, der Sonne beim Untergehen zuschauten und dabei Pläne für den nächsten Tag schmiedeten.

Sonntag, 16. April 2017

Geschafft: Wir sind gemeinnützig!

Es ist nun offiziell: Wir als Verein „Taten statt Warten - Gemeinsam für Geflüchtete in Griechenland“ sind gemeinnützig!
Doch was heißt das eigentlich? Wir dürfen allen Spender*innen nun Spendenquittungen aushändigen. Das macht die Unterstützung für viele Engagierte noch attraktiver und motiviert noch mehr Leute, uns finanziell zu helfen. Zusätzlich ist es uns nun möglich, öffentliche Gelder zu beantragen, sodass wir in Zukunft die Kosten besser kalkulieren können und die Finanzmittel noch zielgerichteter verwenden können. Für unsere Vereinsarbeit bedeutet die anerkannte Gemeinnützigkeit ebenfalls steuerliche Vorteile, sodass die Spenden ohne Mehraufwand den Geflüchteten in Griechenland zur Verfügung stehen.
Wir sind froh, dass wir diesen großen Schritt geschafft haben und freuen uns auf Eure Hilfe für eine erfolgreiche Umsetzung und Weiterführung unseres Projekts!

Mittwoch, 29. März 2017

#11

Blogeintrag #11

Solidarität auf allen Ebenen

Die Einsatzbereitschaft der letzten Wochen trägt die ersten Früchte. Soweit zum letzten Eintrag. Dieses Höhengefühl nehmen wir auch für die nächsten Wochen mit und freuen uns, dass es am 20. April endlich mit dem Flugzeug nach Thessaloniki geht. Im letzten Treffen ging es unter anderem um die Soli-Feier am 30. März, den Umgang mit Sachspenden und den Flug nach Thessaloniki.




Level 1: „Jump“

Eines der wichtigeren Themen war die Organisation und der Ablauf der Feier am Donnerstag, den 30. März. Nach ausführlicher Diskussion ist die Planung nun endgültig abgeschlossen und die Vorfreude steigt bei allen Teilnehmenden. Wir sind richtig guter Dinge, dass möglichst viele tanzbegeisterte Leute vorbeischauen und laden hiermit nochmal alle ein, sich Morgen zu beteiligen.

Was: Tanzen Statt Warten / Wann: Einlass: 22.00 Uhr / Wo: Goldene Rose, Halle

oder informiert euch über Facebook.




Level 2: „Money“ and other stuff

Wir nehmen mittlerweile die ersten Spenden ein und wollen uns an dieser Stelle, insbesondere bei allen Leuten vom Flohmarkt für den Guten Zweck, bedanken. Beeindruckend und schön zugleich war der gestrige Abend als es unplanmäßig beim Studienrat geklingelt hat und Jemand zum Kleiderspenden abgeben vorbeischaute. Auch dafür vielen Dank, nicht nur für die Spenden und deiner Bereitschaft, sondern auch das du nächste Woche wieder kommen möchtest und du uns nochmal motivierst hast.

Wer diesem Beispiel weiter folgen möchte, kann dies schon am nächsten Sonntag tun. Zwischen 13 bis 16 Uhr nehmen wir auch dann wieder Sachspenden entgegen und natürlich auch zum Zeitpunkt des nächsten Orgatreffens. Weiterhin besteht die Möglichkeit eine Sachspendenbescheinigung auszustellen. Diese können wir, nach Abschluss der Formalitäten für den Antrag auf Gemeinnützigkeit, rückwirkend für euch ausstellen. Fragt dafür einfach nach, wenn ihr etwas spenden möchtet. Gleiches gilt dabei auch für reguläre Geldspenden.

Weiterhin haben wir die Möglichkeit über die ‚Gemeinde SoliDeo‘ weitere Sachspenden zu erhalten. Auch dafür schon mal vielen Dank.




Level 3: “Learning To Fly”

Da wir in den letzten Wochen Probleme hatten ein Auto und/oder einen Transporter zu bekommen, sind wir zu einem Entschluss, bzw. einem Strategiewechsel, gekommen. Alle Helfer*innen fliegen nach Thessaloniki. Von da aus geht es zur Unterkunft, von wo aus wir uns mit einem Mietwagen fortbewegen möchten. Der Grund liegt zum einen im Rahmen von Kostengründen und zum anderen, darin dass die serbische Grenze streng kontrolliert wird, sodass über diese Route sowieso keine Sachspenden nach Griechenland gelangen könnten. Wir werden also die Sachspenden über zusätzliches Gepäck mit dem Flugzeug bzw. per Post nach Griechenland transportieren.




Das war es erstmal für diese Woche. Bis zur Nächsten.

Liebe Grüße,

Taten Statt Warten



Nächstes Treffen: Di., 04.04. um 19.30 im StuRa der MLU (Universitätsplatz 7) -

Donnerstag, 9. März 2017

Ankündigungen

Meine Damen und Herren,


vielen Dank für Ihr Vertrauen und dass Sie sich für eine Veranstaltungsreihe von TatenStattWarten entschieden haben. Im nachfolgenden möchten wir Ihnen ein Unterhaltungs- und familienfreundliches Programm vorstellen. Wir sind uns sicher, Sie und Ihre Entourage von uns überzeugen zu können, sowie Ihre Erwartungen voll und ganz zu erfüllen.

Mit freundlichen Grüßen,

TatenStattWarten


25.03. Ein Frühlingsspaziergang: 5. Flohmarkt für den Guten Zweck, 13.00 Uhr, Peißnitzhaus


Beginnen werden mit einem idyllischen Frühlingsnachmittag im Grünen Herzen der Saale- und Händelstadt Halle. Auf dem bezaubernden Gelände des Peißnitzhauses findet eigens für Sie der ‚Fünfte Flohmarkt für den Guten Zweck‘ statt. Bitte bringen Sie daher genug Raum für etwaige Einkäufe mit.

Weitere Informationen finden Sie unter der entsprechenden Veranstaltung auf Facebook.


30.03. Soirée: TanzenStattWarten, 22.00 Uhr in der Goldenen Rose


Mit Neuen Kleidern geht es Ballfertig um 22.00 Uhr in Die Goldene Rose, wo Ihnen ein abwechslungsreiches Abendprogramm geboten wird. Einleitend hören und erleben Sie einen regionalen Künstler, welcher Sie mit humoristisch /satirischen Texten in Form des Singer-Songwriting auf den weiteren Verlauf des Abends einstimmen wird. Im Anschluss fordern wir zum kollektiven Tanzen auf. Es spielen dann für Sie sogenannte DiscJockeys. Alternativ können Sie sich bei traumhaftem Ambiente und abendlichen Erfrischungsgetränken in Konversation begeben.

Mehr Infos finden Sie hier.


12.04. Kuchenbasar, Universitätscampus Halle (Saale)


Das Finale bildet ein gemütlicher Kaffeeklatsch auf dem Universitätscampus Halle, zwischen dem Audimax und der Burse zur Tulpe. Dort können Sie es sich im Rahmen anderer Veranstaltungen bei Getränken und diversen Kuchenspezialitäten gut gehen lassen und sich von dem Ball erholen. Kommen Sie vorbei und verbringen Sie einen schönen Nachmittag mit Freunden und Bekannten, oder lernen Sie neue Leute bei einem entspannten Plausch kennen.

Auch hier finden Sie zeitnah weitere Informationen auf der Facebook-Seite.



Abschließend Ihr von Uns für Sie gestaltetes Programm nochmal in der Übersicht:


am 25.03. der Flohmarkt für den Guten Zweck

am 30.03. TanzenStattWarten

und am 12.04. Kuchenbasar

Falls wir Sie überzeugen konnten, folgen Sie uns weiter und teilen Sie unsere Einträge. Weitere Veranstaltungen in Form von Konzerten, Informationsabende sowie Aktionen sind bereits in Planung. Wir freuen uns auf Sie und freuen uns weiterhin über konstruktives Feedback und Hilfe jeglicher Art.

Ihr Veranstaltungsteam von TatenStattWarten.

Geschrieben von: Lars

Mittwoch, 1. März 2017

Es wird ernst...


Und schon wieder ist eine ganze Woche vergangen. Auch dieses Mal gibt es gute Neuigkeiten zu berichten :)

„Ich habe Sie im Radio gesehen.“

Hannah und Marco waren für uns am Montag zu Gast bei Radio Corax und stellten unser Projekt mit den verbundenen Zielen vor. Damit konnten wir hoffentlich auch unsere Reichweite ein wenig erhöhen.

Vielen Dank an das Team von Radio Corax für die Unterstützung. Weiterhin bekommen wir verstärkt externe Anfragen und Angebote zur weiteren Hilfe. Das ist super und motivierend, und bestärkt uns auch immer in unserem Tun. Wir versuchen Jeden der helfen möchte mit einzubeziehen und sind für die Unterstützung sehr dankbar. Bitte weiter so.

Ebenso voran geht es mit dem Sachspendenaufruf. Wir brauchen nur noch das okay von der Sammelstelle, sodass wir damit spätestens nächste Woche beginnen können. Weiterhin bekommen wir von Fionas Mama Babybekleidung gespendet. Vielen Dank dafür.

Falls ihr auch etwas spenden wollt und nicht warten könnt, schreibt uns einfach an unter taten.nicht.warten@gmail.com oder kontaktiert uns auf Facebook (entweder hier oder rechts auf das Fenster klicken).

Auch voran geht es mit der Kontoeröffnung. Mehr Infos gibt es bestimmt nächste Woche. Leider müssen wir immer noch abwarten, bleiben aber zuversichtlich. Wenn alle Dämme reißen gibt es zumindest eine Alternativlösung.

Solidarität am 25. und 30. März

 

Unter diesem inoffiziellen Motto finden demnächst verschiedene Veranstaltungen statt. Die erste Aktion heißt: Flohmarkt für den guten Zweck in Halle. Der Termin ist der 25. März 2017 am Peißnitzhaus. Die Zeit ist von 12 bis 18.00 Uhr, also ideal für einen Wochenend-Bummel an der Saale. Wenn ihr somit Samstag noch nichts vorhabt kommt vorbei und unterstützt die gute Sache. Den Link zur Facebook-Veranstaltung findet ihr hier: Flohmarkt für den guten Zweck

Und weiter geht es: Am 30. März 2017 gibt es bei der großen Soli-Party was zum Hören und zum Tanzen. Wir sind gerade mit Bands und DJ’s in Kontakt. Leider können wir dazu erst nächste Woche mehr berichten. Das Ganze wird in der Goldenen Rose stattfinden. Der Einlass ist ab 22.00 Uhr. bringt Freunde und Kollegen :)

Neben diesen beiden Daten kommen im weiteren Verlauf noch weitere Termine dazu. Das bedeutet: Es lohnt sich auf jeden Fall unsere Seite weiter zu verfolgen.

Das war es auch schon von dieser Woche. Bis zur Nächsten und falls ihr in Halle seid: Schaut doch mal vorbei :)

Unsere Treffen finden wie immer jeden Dienstag um 19.30 Uhr im Stura der MLU Halle-Wittenberg statt. Wir freuen uns!

Geschrieben von: Lars

Donnerstag, 23. Februar 2017

Viele Wege führen nach...

… Thessaloniki. Unter diesen und anderen Mottos könnte man das nun mehr sechste Orga-Treffen unserer Gemeinschaft beschreiben. Weitere Themen waren unter anderem die Gestaltung des Sachspendenaufrufs, die Spendenkontoeröffnung und die Planung einer Solidaritätsparty.

Kleider machen …

… Kinder?! Zunächst ging es um die Sachspenden. Bei diesen orientieren wir uns an eine Liste, welche uns von der Ortsansässigen Gruppe Antigone in Thessaloniki zur Verfügung gestellt wurde. Unter der Aufzählung fallen vorwiegend Kinder- und Babyartikel. So zum Beispiel: Kleidung für Kinder und Babys, Schnuller, Mal- und Schulbücher, Zahnpasta und –bürsten oder auch Bausteine für Kinder. Eine vollständige Version wird bald unter dem entsprechenden Reiter zu finden sein. Termine und Ort der Abgabestelle werden ebenso bald erscheinen. Falls es schon Leute gibt, die diese Bedarfsgegenstände bereits spenden wollen, könnt ihr uns aber schon jetzt kontaktieren.

Es werde …

… ein Konto. Noch nicht ganz. Aufgrund von bürokratischen Barrieren, die sich leider nicht vermeiden lassen, kommt es noch einer zu einer ein bis zweiwöchigen Verzögerung. Eine mögliche Option bietet ein Übergangskonto einer anderen Gemeinnützigen Organisation, welche das Geld für uns verwalten wird und auf welchem ihr die Spenden dann auch überweisen könnt.

Und er fährt und fährt und …

… fährt noch nicht ganz. Wir sind gerade dabei mit vielen unterschiedlichen Organisationen, Gruppen und Unternehmen zu reden und uns auszutauschen. Leider ist der Erfolg dabei aktuell recht übersichtlich, da es vor allem schwierig ist einen geeigneten Transporter, bzw. überhaupt einen Transporter zu finden, mit dem wir ohne Bedenken nach Griechenland fahren können. Falls du Jemand*e kennst, die uns ohne größere Komplikationen einen Transporter zur Verfügung stellen können wäre das super. Kontaktieren kannst du uns via Facebook und E-Mail (taten.nicht.warten@gmail.com).



Hier fliegen die …

… fetzen. Ein schönes und etwas anstrengendes Thema war die Gestaltung der Soli-Party. Schön: weil wir so mit euch als Unterstützer*innen direkt in Kontakt treten können und uns alle für einen guten Zweck zusammenfinden und anstrengend, weil in unserer Gruppe die Musikgeschmäcker etc. verschieden sind. Wie das halt so ist :). Die Feier wird entweder am 31.03. oder am 01.04. stattfinden. Haltet euch diese Termine also am besten schon mal frei :). Damit wir uns auch in eine richtige, solidarische Stimmung hineinversetzen wird es aber auf jeden Fall was zum Tanzen und genießen geben. Für Unterhaltung ist somit auf jeden Fall gesorgt.

Einer für Alle und …

... Alle für einen. Wir haben neue Unterstützer*innen gefunden. Neben Thilo hat sich Laura aus Osnabrück unserer Gruppe angeschlossen und wird uns auch von Außerhalb helfen. Zusätzlich haben wir mit Achmad Jemanden gefunden, welcher für uns in Griechenland als Übersetzer fungieren wird. An Alle Drei: Nochmal Herzlich willkommen.

So, das war es auch schon mit dem Update für diese Woche. Falls ihr euch ebenso beteiligen wollt. Unsere Treffen finden wie immer jeden Dienstag um 19.30 Uhr im Stura der MLU Halle-Wittenberg statt. Wir freuen uns.


Geschrieben von: Lars

Freitag, 17. Februar 2017

Neuigkeiten aus Thessaloniki

14.02.17

Anwesende:
Marco, Nina, Lars, Jule, Anna, Iris, Sina, Hannah, Fiona, Laura, Thilo, Marie, Sarah

Unser 5. Treffen und das wieder mit so vielen Menschen. Trotz Valentinstag. Wenn wir da mal nicht der Blumenindustrie getrotzt haben. 😉

Begonnen haben wir mit Updates.


Meine Grenzrecherche hat ergeben, dass das Transportieren von Sachspenden über die Serbische Grenze vermutlich problematisch sein wird, da der Zoll dort ziemlich streng ist. Nach kurzem hin und her Überlegen, kommen wir zu dem Schluss, dass wir auf Sachspenden auf keinen Fall verzichten wollen und deshalb zu Ostern mit einer Fähre von Italien oder Kroatien nach Griechenland übersetzen werden.
Wie genau das von Statten gehen wird obliegt meinen Nachforschungskünsten bis zum nächsten Mal.



Iris und Laura haben in der Zwischenzeit Kontaktdaten von örtlichen Zweigstellen einiger NGOs bekommen und sind bemüht Sachspenden-Listen zu erhalten. 
Nach unserem Treffen kam die erste Mail darüber, aus der sich ergeben hat, dass die Langeweile und Frustration in einigen Camps recht groß ist, sodass Computer zu Ausbildungszwecken, sowie Kameras willkommene Sachspenden wären. Mal sehen was sich da machen lässt.

Laura hat zudem die Idee gehabt bei Radio Corax anzufragen wegen eines Beitrags über uns.

Sina und Lars bringen uns tolle Fortschritte bezogen auf die Flyer. Man könnte sagen, dass sie so gut wie druckfertig sind. Yeah!

Weiterhin hat sich Fiona, wie es sich für einen guten Schatzmeister gehört, um das Crowdfunding und die Kontoeröffnung gekümmert. Auch das ist also in vollem Gange, sodass wir hoffentlich bald mit einer Spendenseite online gehen können.

Das spannendste hatte Marco dann noch für uns. Er hat Kontakt zu einem Projekt vor Ort in Thessaloniki, die unsere Hilfe gut gebrauchen können. Dabei handelt es sich um ein Baukollektiv, das sich um die Renovierung und das Hochziehen von Häusern für Geflüchtete in Thessaloniki kümmert. Zudem wird die Gruppe "Grenzenlose Wärme" zur gleichen Zeit wie wir vor Ort in Griechenland sein.

Genug geupdatet!

Kurz entbrannte noch eine Diskussion darüber, ob wir Spendengelder auch von Unternehmen annehmen sollten, oder nicht. Wir sind uns diesbezüglich noch nicht ganz einig. Allerdings haben wir beschlossen die Entscheidung darüber zu vertagen.

Weiterhin haben wir beschlossen uns um das Video und die Veranstaltung von Soliparties verstärkt zu kümmern.

Abschließend haben wir es geschafft ein vorläufiges Gruppenfoto zu machen. Schön dass das geklappt hat.

Wir sehen uns das nächste Mal am 21.02. um 19:30 im StuRa der MLU.

Geschrieben von Hannah



Mittwoch, 15. Februar 2017

...und schwupps, schon sind wir ein Verein!

So, jetzt bin ich an der Reihe mit einem Bericht über unser viertes Treffen. Zunächst mal muss ich sagen, dass ich überwältigt bin: als ich die Idee zur Gründung der Gruppe hatte, hätte ich niemals gedacht, so viele motivierte Menschen kennenzulernen und dass alles so fix vorangehen würde. Wir haben nämlich bereits Einiges geschafft, und auch das vierte Treffen war wieder Mal sehr ergiebig. Doch alles der Reihe nach: das Treffen am 7.2. begann mit einem kurzen Update seitens Hannahs bzgl. des Kontakts zu NGOs vor Ort. Die Rückmeldungen waren durchweg positiv, wir erhalten bald Listen mit konkreten Vorschlägen für Sachspenden. Auch Sina hatte bzgl. der Sachspenden Infos vom Verein Rigardu e.V. aus Leipzig, welcher bereits mehrfach Hilfstransporte organisiert hat. Es gibt schlechte Nachrichten, denn wahrscheinlich würden wir bei einem Transport nur über Land spätestens an der serbischen Grenze Probleme bekommen, da nach Serbien nur Güter zum privaten Gebrauch eingeführt werden dürfen. Hannah erklärt sich dazu bereit, zu diesem Punkt zu recherchieren.
Was den Start der Crowdfunding-Kampagne anbelangt, so erscheint uns der Rigardu e.V. als positives Beispiel dafür, wie man es macht, denn die 5 Gründungsmitglieder schafften binnen weniger Tage knapp 1.000 € an Spenden nur über ihr privates Umfeld ran. Wenn wir auch so loslegen, wird unsere Crowdfunding-Kampagne ein voller Erfolg, und wir werden mit dem Geld vielen Menschen in Griechenland bei der Realisierung wichtiger Projekten helfen können. Bezüglich der Projekte in Thessaloniki selber gibt es leider noch keine Neuigkeiten, wir werden aber von den bereits vorhandenen Kontakten vor Ort auf dem Laufenden gehalten.

Hauptthema des Treffens war die Gründung unseres nicht eingetragenen Vereins, was dann auch tatsächlich einen Großteil der Zeit eingenommen hat. Diskutiert haben wir viel, vor Allem über diverse rechtliche Aspekte, aber ich möchte Euch an dieser Stelle nicht damit langweilen, sondern kurz und knapp zum Punkt kommen: wir haben noch im Laufe des Treffens unsere Satzung verabschiedet und mit mir als Vorsitzenden, Hannah als stellvertrender Vorsitzender und Fiona als Schatzmeisterin auch sogleich den Vorstand gewählt, sprich: wir haben unseren nicht eingetragenen Verein gegründet.


Wir sind froh darüber, dass wir diesen wichtigen bürokratischen Schritt bereits hinter uns haben und fokussieren uns für das nächste Treffen unter Anderem auf folgende Aufgaben:  Kontoeröffnung, Start der Crowdfunding-Kampagne, Erstellung eines Logos sowie eines Info-Flyers, Aktualisierung von fb-Seite und Blog. Auf geht’s, ab an die Arbeit! Ihr hört dann zeitnah von unseren Fortschritten. 


Geschrieben von: Marco